Risk-Management
Schadenverhütungskonzept 20–10–5
Maßnahme- und Kostenplan mit dem Ziel, mindestens
20 % weniger Schäden, 10 % weniger Krankentage der Fahrer und
5 % weniger Kraftstoffverbrauch in Ihrem Fuhrpark zu erreichen
Maßnahmeplan:
1. Fahrertraining Theorie
An der Theorie sollten 15 +/- 5 Fahrer teilnehmen
- eine Teilnehmerzahl unter 10 ist nicht wirtschaftlich
- eine Teilnehmerzahl von über 20 ist pädagogisch nicht effizient
Inhalte:
Unser bewährtes 3-Stufen-Programm
(Situation- Motivation- Information- Forderung)
auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.
2. Fahrertraining Praxis
- Am Praxistraining nehmen 15 +/- 5 Fahrer teil
- zwei Trainer und ein Assistent der KFA Rumel
- es werden betriebseigene LKW benötigt
- Parcours wird von der KFA gestellt
Inhalte:
Im praktischen Training geht es nicht um Auftritte mit spektakulären
Manövern. Es müssen die für LKW-Fahrer nötigen Sinne gefordert
und gefördert werden:
- Aufmerksamkeit
- Konzentration
- Belastung
- Wahrnehmung
- Orientierung
- Reaktion
3. Unfall-Ursachen-Analyse-Gespräch
Nach den Trainings unter 1+2 sind direkt weniger Schäden im Fuhrpark
sichtbar. Die dennoch anfallenden Zwischenfälle werden überwiegend
von den Fahrern verursacht, die die benötigten Sinne nicht besitzen oder nicht abrufen können. Diese Fahrer wiederum suchen die Ursachen allgemein nicht bei sich sondern betrachten sich mehr als Opfer.In UUAG wird nicht die Schuld sondern die Ursache herausgearbeitet. Die Ursachen werden erkannt, akzeptiert und beseitigt.
4. Psychologische-Leistungs-Untersuchung (PLU)
(für Doppel- bzw. Mehrfachverursacher DV+MV)
Sollte es dann dennoch deutlich sichtbare Verursacher geben, so ist durch diese Untersuchung zu prüfen ob diese Schadensfahrer die für diese Aufgabe notwendigen Sinne besitzen. In einem Test werden Aufmerksamkeit, Konzentration, Belastung, Wahrnehmung, Orientierung und die Reaktion gemessen.
Sind die Werte unter den geforderten Normen, so kann von diesen Fahrern keine schadensfreie Fahrarbeit erwartet werden. Auch Trainings oder Analysen können allgemein daran nichts ändern
5. Qualifizierte-Fahr-Probe (QFP)
Zu einer QFP sollte es mit den Fahrern kommen, die auch eine psychologische Leistungsuntersuchung (PLU) absolvieren (Schadensfahrer).
Die QFP sichert die PLU-Ergebnisse ab, bevor eine Entscheidung zur Selektion getroffen wird.
Ab dem Zeitpunkt der Einführung des Progammes, sollte eine PLU sowie die QFP als fester Bestandteil bei Neueinstellungen durchgeführt werden.
Qualitätssicherung erfolgt durch Präventiventscheidungen hohes Sicherheitsniveau, geringe Kosten.
6. Allgemeines
Ergebnisse werden sichtbar, wenn die Maßnahmen konsequent durchgeführt werden.
Beratungs- und allgemeine Situationsgespräche mit Entscheidungsträgern (Geschäftsführer, Disponenten, Betriebsrat, Werkstatt-/Fuhrparkleiter) sollten in einem Führungskräfte-Seminar mit den Inhalten des Fahrerseminars erläutert werden.
Die Maßnahmen können i.d.R. in Ihren Geschäftsräumen und auf den Rangierhöfen der Standorte stattfinden.
Den Beginn der Maßnahmen bestimmen Sie. Danach sollten die Veranstaltungen ohne große Unterbrechungen durchgeführt werden.
Die Praxistrainings sollten mit ca. 2 Wochen Pause auf die Theorie-
maßnahmen folgen.
Die Entwicklung „Erfolgskontrolle“ muss gewährleistet sein. Intern oder eventuell auch über die Versicherung.
Nach den Schulungsmaßnahmen Theorie und Praxis werden schon erhebliche Kostenersparnisse in Ihrem Unternehmen sichtbar.
Preis auf Anfrage
